Frauenrechte sind kein Kapitel, das abgeschlossen ist. Sie müssen jeden Tag neu verteidigt werden.

Zum Internationalen Frauentag waren wir mit unserer Rosenaktion im Kiez unterwegs. Die Rose ist nicht zufällig unser Zeichen: Sie steht in der europäischen Sozialdemokratie seit Jahrzehnten für Würde, Solidarität und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft. Gerade am 8. März ist sie deshalb mehr als eine Geste. Sie ist ein Versprechen: Wir sehen euch, wir stehen an eurer Seite und wir kämpfen weiter.

Denn ja, wir haben viel erreicht. Mehr Rechte, mehr Sichtbarkeit, mehr Selbstbestimmung. Aber wir sehen auch: Gleichstellung ist nicht gesichert. Noch immer verdienen Frauen weniger, übernehmen den größten Teil der Sorgearbeit und stoßen zu oft auf alte Machtstrukturen in neuem Gewand. Und wenn selbst jüngere Generationen wieder rückschrittlichere Rollenbilder übernehmen, dann ist das ein Warnsignal. Fortschritt kommt nicht von allein. Er muss politisch gewollt, verteidigt und erkämpft werden.

Darum bleibt unser Auftrag klar:
– bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
– gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit
– gute Bildung und echte Chancen
– Schutz vor Gewalt und Diskriminierung
– eine Gesellschaft, in der Freiheit und Gleichberechtigung nicht vom Geschlecht abhängen

Und genau dafür braucht es starke sozialdemokratische Stimmen im Parlament. Für eine Politik, die Frauenrechte ernst nimmt, soziale Gerechtigkeit verteidigt und den Wedding stark macht.