Es geht um eine Herzenssache der Sozialdemokratie: Die soziale Stärke unserer Kieze.

Die SPD ist die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Aber diese Gerechtigkeit wird massiv bedroht. 

Wenn die Verstärkungsmittel für unsere Bezirke gekürzt werden, zerfällt das soziale Netz, das wir mühsam aufgebaut haben. 

Eine Streichung dieser Mittel gefährdet unsere gesamte präventive und soziale Arbeit vor Ort. Das dürfen wir nicht zulassen!

Der von mir initiierte Antrag ist eine Kampfansage gegen das Kaputtsparen der Basisarbeit:

Konkret gilt es:

• Wir müssen die Mittel für unsere Parkläufer und für die Kiezhausmeistereien im Haushalt 2026/27 vollständig sichern! Das ist unser Geld für gelebte Sicherheit und Gemeinschaft.

• Wir müssen die aufsuchende Sozialarbeit für wohnungslose und vulnerable Menschen nachhaltig und bedarfsgerecht ausstatten.

• Wir müssen Initiativen wie Fixpunkt im Kampf gegen Sucht personell und finanziell stärken.

Wir müssen raus aus der Sparfalle!

Wir wollen mehr, als nur verteidigen. Wir müssen die Finanzierung unserer sozialen Infrastruktur endlich zukunftssicher machen.

Es darf nicht sein, dass lebenswichtige Angebote von den „freiwilligen Leistungen“ der Bezirke abhängen. 

Deshalb fordere ich: Lasst uns alternative, stabile Finanzierungswege finden! Wir müssen jede weitere Kürzung in der sozialen Infrastruktur verhindern!

Lasst uns die Lebensqualität, Sicherheit und Teilhabe in den Quartieren erhalten.

Setzten wir den vollständigen Erhalt der Verstärkungsmittel durch!

Wir müssen heute ein klares, lautes Signal senden: Wer an der Prävention spart, riskiert morgen soziale Konflikte und höhere Kosten.

Ich freue mich daher, dass durch die Annahme des Antrag ein klares Signal in unsere Stadt gesetzt wurde! 

Prävention stärken statt kaputtsparen – Verstärkungsmittel erhalten!

Bild von Anna Wasilewski